© 2020 Anja Rösch-Becker – AniZeE

Lebst Du schon – oder arbeitest Du noch?

Dieser provokative Satz hat inzwischen schon einige zum Nachdenken angeregt.

Natürlich ist hiermit nicht gemeint, dass man nur noch auf dem Sofa liegen und vielleicht sogar staatliche Unterstützung beantragen sollte. Es ist sicher auch nicht damit gemeint, dass einem die gebratenen Tauben von alleine in den Mund fliegen, wenn man nur damit aufhört, jeden Tag arbeiten zu gehen. Es ist vielmehr an der Zeit, einmal über den Begriff „Arbeit“ nachzudenken. Denn es geht hier mehr um das allgemeine belastende Verständnis, das von „Arbeit“ herrscht.



Arbeit wird im Allgemeinen als etwas Wichtiges und Grosses verstanden, aber vor allem wird es auch als etwas Belastendes, eher Schwieriges und Hartes gesehen. Viele identifizieren sich SELBST (> Blog Selbst) sogar überwiegend über ihre Arbeit. Sie denken, je mehr sie arbeiten, umso wichtiger seien sie oder umso mehr müssten sie sich abends vor dem Fernseher ausruhen. Meist ist es sogar eine der ersten Fragen, die man sich beim Kennenlernen stellt: „Was machst Du beruflich?“ Dadurch versucht man sich ein Bild über die Persönlichkeit und das „Leben“ des Anderen zu machen oder vielleicht auch seine Finanzkraft einzuschätzen. Schnell beginnt dann ein Gespräch, in dem über die Herausforderungen der jeweiligen Arbeit gesprochen wird. Es können die scheinbar aufregenden aber anstrengenden Geschäftsreisen sein, es können die schwierigen Kunden sein, aber es kann auch sein, dass nur die tägliche Plage der ungeliebten Tätigkeit ist, die man ja „tun muss“, die im Allgemeinen durchklingt. Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Verspannungen und häufige andere Erkrankungen sind die Folge dieser Plage.



Wie selten hört man jemand begeistert von seiner Arbeit sprechen!

Und doch vollrichtet jeder alltäglich nicht nur seinen Beruf, sondern auch viele andere Arbeiten. Sei es im Haushalt, mit den Kindern, im Garten, am Schreibtisch, selbst die Tätigkeiten im freiwillig gewählten Vereinsleben machen Arbeit.


Und wie schön ist es dann, wenn man diese Tätigkeiten mit Freude verrichtet.

Warum sich nicht freuen an der eigenen Kreation, am eigenen Werk, am Fortschritt und am Selbstausdruck, den wir in unser Tagewerk legen können. Warum nicht mit Freude eine Angestellten-Tätigkeit durchführen, wenn die Tätigkeit den eigenen Neigungen entspricht? Warum nicht die Arbeit wechseln, wenn die aktuelle Arbeit keine Freude macht?

Sobald wir lieben, was wir tun, hören wir auf, es tun zu müssen, wir entscheiden uns dafür, es gerne zu tun, es sogar tun zu wollen und damit hört sofort die mühevolle und krankmachende Plage auf!

So kann jede Arbeit zu einer Freude werden und mühelos können wir 12 Stunden arbeiten und dabei noch Energie gewinnen statt bereits nach wenigen Stunden energielos auf den Feierabend zu hoffen.

Ja, hört auf zu „arbeiten“ und beginnt, jeden Moment in Eurem Leben zu leben, indem Ihr liebt, was Ihr tut. Nehmt am Leben teil, indem Ihr etwas TUT und das mit Freude. Glaubt nicht, dass Ihr das tun „müsst“, sondern sucht Euch aus, was Ihr tun wollt und sagt „ich will das tun“. Werdet nicht faul, sondern freut Euch Eurer Schaffenskraft. Setzt Euch selbst Ziele und gebt Euch Eurer Tätigkeit hin. Wenn Euch Autofahren Spass macht, werdet Fahrer und wenn Euch handwerkliche Dinge erfreuen, macht handwerkliche Tätigkeiten. Freut Euch, einem Unternehmen zu dienen, das mit Euren eigenen Zielen und Idealen konform geht und macht mit Begeisterung den Unternehmenserfolg zu Eurem Eigenen. Oder macht Euere Lieblingstätigkeit zu einer Selbständigkeit. Hört auf zu jammern und entwickelt eine eigene Vorstellung, eine eigene Idee, wie Ihr Euch Selbst jeden Tag am Besten ausdrücken könnt und beschäftigt Euch mit den Dingen, die Euch am meisten Freude machen.


Wenn jemand sagt, ich arbeite 12 Stunden oder mehr am Tag, denkt nicht automatisch, dass das furchtbar ist, sondern fragt, macht Dir Deine Tätigkeit so viel Freude, nimmst Du daraus Deine Kraft?!

Arbeit ist ein Teil des Lebens. Denkt nicht an den Zwang, sie tun zu müssen, das macht müde. Denkt nicht das Geld, das sie Euch bringt, das macht unzufrieden und gierig. Denkt nur daran, inwiefern Eure Arbeit ein Ausdruck Eurer SELBST sein kann. Macht jede Arbeit mit Freude und sie wird Euch sogar Energie bringen, denn Erschaffen ist ein kreativer Prozess.

Sobald Ihr etwas mit Freude und Begeisterung macht, bleiben die Zufriedenheit und der Erfolg nicht aus. Denn Eure positive Schwingung zieht Positives an. Ihr werde morgens gerne aufstehen, weil Ihr wisst wofür und so werdet Ihr Euch erfüllt und EINS mit dem Lebenfühlen.


„Finde etwas, was du gerne tust, und du brauchst keinen einzigen Tag

deines Lebens zu arbeiten“ (Harvey Mackay)


Ich begleite Euch gerne auf Eurem Weg!

Copyright Anja Rösch-Becker, HPP

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